11. Januar 2012

Aus der Presse: Umgehungsstraße soll früher kommen

Der Bezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt hat kurz vor Weihnachten zahlreiche Wünsche an die Kommunalpolitiker der Stadt weitergereicht. Im Haushaltsplanentwurf 2012 soll der Rat unter anderem einen früheren Baubeginn der Umgehungsstraße „Bahndammtrasse“ am Rande von Ahlem einplanen. Bislang sind Investitionsmittel für eine Umgehungsstraße, mit der das hohe Verkehrsaufkommen auf der Wunstorfer Landstraße verringert werden soll, in der Finanzplanung der Stadt erst für die Zeit nach 2016 vorgesehen. Um die Ahlemer Hauptstraße aber so schnell wie möglich zu entlasten, soll die sogenannte „Bahndammstraße“ früher gebaut werden, meint der Bezirksrat. Allerdings wurde in der Sitzung auch Kritik an den Plänen deutlich. „Die Straße ist viel zu schmal und wir Anwohner machen den Ausbau nicht mit“, rief eine Bürgerin. Fußweg in Davenstedt: Der Bezirksrat wünscht sich einstimmig einen Fußgängerweg zwischen Davenstedt-West und dem nördlich gelegenen Wohngebiet (Brachvogelweg?–?Trappenkehre?–?Droehnenstraße). Eine Verbindung besteht bereits über Trampelpfade, die bei feuchter Witterung aber schlecht begehbar sind. Die Verwaltung hatte den Ausbau der Wegeverbindung bereits im Jahr 2000 in Aussicht gestellt, heißt es in einem Antrag der CDU-Fraktion. l Kunstrasenplatz für TuS: Der Aschenplatz des TuS Davenstedt reicht dem Verein nicht mehr aus, um weiterhin eine vorbildliche Jugendarbeit zu leisten, heißt es in einem weiteren Antrag der Christdemokraten. Einstimmig fordert der Bezirksrat daher einen Kunstrasenplatz, der wetterunabhängig genutzt werden kann. Zur Finanzierung sollen auch Vereinsmittel und Sponsorengelder herangezogen werden. Der Verein habe sich mit seinen rund 1500 Mitgliedern zu einem der innovativsten Vereine in Hannovers Westen entwickelt und sei für seine Jugendarbeit in diesem Jahr mit dem „Sepp-Herberger-Preis“ ausgezeichnet worden, heißt es in der Begründung. Förderung der Solarenergie: Mit zwölf zu fünf Stimmen billigte der Bezirksrat einen Antrag der Linken – und fordert nun den Rat der Stadt auf, „unverzüglich einen Plan zu erstellen, um alle Gebäude der Landeshauptstadt mit Photovoltaikanlagen und Solarzellen auszustatten“. Gemeint sind aber nur die öffentlichen Gebäude. Der Bezirksrat sei der Meinung, dass mit entsprechenden Maßnahmen eine Energiewende hin zu dezentralen und erneuerbaren Quellen innerhalb weniger Jahre zu schaffen ist, heißt es in dem Antrag. So schaffe man neue Arbeitsplätze und eröffne neue Perspektiven. Einsparungen, die so erzielt werden, sollten in kostenloses Bio-Essen für Kitas und Schulen fließen. Verfügungsmittel des Bezirksrats sollen wie folgt ausgegeben werden: Für den Ausbau der Badenstedter „Yard-Skatehall“ des Vereins zur Förderung von Jugendkultur und Sport 2500 Euro, für die Ausbildungsinformationsbörse ALI des Schulzentrums Badenstedt 1000 Euro. Des Weiteren 980 Euro für die Einrichtung einer Jugendband in der katholischen Kirchengemeinde St. Godehard. Für die Reparatur eines Kunstfahrrads des Vereins für Kunstfahrradsport Hannover (VfK) gibt es 300 Euro, und für die Aufstellung eines Kinderkarussells auf dem Ahlemer Weihnachtsmarkt 300 Euro.

05.01.2012 / STAW Seite 2 Ressort: STAW

Quelle Stadt-Anzeiger West 05.01.2012 Hannoversche Allgemeine Zeitung/Neue Presse