19. Juni 2007 Petra Beimes

Linksbündnis für barrierefreien Zugang bei Raschplatzumbau

Auf der gestrigen Sitzung des Bezirksrats Mitte forderte Linksbündnis-Bezirksratsfrau Petra Beimes die Verwaltung auf, die geplante Schließung von barrierefreien Zugängen zum Raschplatz noch einmal zu überdenken. Die Sprecherin der Sozial-AG im hannoverschen Kreisverband der Linken betonte, dass insbesondere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen den Raschplatz über barrierefreie Zugänge sowohl erreichen als auch verlassen können müssen. 

„Überrascht hat mich dabei besonders, dass die Verwaltung keine klare Aussage zu Fluchtmöglichkeiten im Brandfall treffen konnte“, so Beimes. Sollten barrierefreie Zugänge zum ZOB tatsächlich geschlossen werden, müssten die Betroffenen den Raschplatz über die Rampe am Andreas-Hermes-Platz, die vorhandenen Fahrstühle oder die Feuerwehrzufahrt verlassen. Die Aussage der Verwaltung, dass die Fluchtmöglichkeiten mit den Verantwortlichen besprochen wurden, will Beimes hinterfragen. Sie erwartet klare Aussagen zu Rettungsmöglichkeiten für mobilitätseingeschränkte Menschen und Eltern mit Kinderwagen.