Am 16.11.2006 trat der neue Bezirksrat Ricklingen zusammen und wählte Andreas Markurth (SPD) zum neuen Bezirksbürgermeister mit 20 von 21 Stimmen.
Die Wahl des Bezirksbürgermeisters und dessen Stellvertretung wurde in geheimer Abstimmung beschlossen.
Ich merkte an, dass eine geheime Wahl nicht sehr produktiv sei, man hätte ja schließlich nichts zu verheimlichen.
Anschließend wurde über einen Antrag zur Verkehrsberuhigung durch eine Aufpflasterung in der Tresckowstraße, Höhe der KiTa, Tresckowstr./Aufhäuserstr. abgestimmt, wobei dabei in erster Linie an die Sicherheit der Kinder gedacht wurde.
Ich stimmte mit größter Freude für diesen Antrag.
Es folgte auch noch eine Beschlussdrucksache zum Ausbau der Friedrich-Ebert-Straße, diese allerdings war ein Eklat, der Bezirksrat wurde regelrecht vorgeführt.
Gravierende Unterschiede in der schriftlich vorliegenden Form und der widersprüchlichen Ausführung, sowie das Abschmettern der Vorschläge und Verbesserungsmöglichkeit des Inhaltes vom Bezirksrat kann man schon als Eklat bezeichnen.
Unter anderem wurde schriftlich eine Lärmreduzierung mitgeteilt, mündlich aber widersprach man sich und meinte, man hoffe auf eine Lärmreduzierung, denn sie sei nicht sicher.
Ich erwähnte daraufhin, "Das Ding stand bereits im Vorfeld fest und ich habe das Gefühl, das wir nur rein pro forma dazu angehört werden", dafür Sprachen auch die zahlreichen widersprüchlichen Darstellungen und das große Ignorieren der Wünsche und Vorschläge des Bezirksrates.
Ein Gutes hat das Ganze doch, die Friedrich-Ebert-Straße wird attraktiver und die Schwertransporter werden eine Weile umgeleitet über die Bückeburger Allee und der Bornumerstraße.
Ich werde dieses kritisch genaustens beobachten und schauen wie der Verkehr über diese Umleitung fließt.
Denn noch immer steht "Lärm und Feinstaub raus aus Ricklingen"
freundlichst,
Ihr Sven Steuer <//font>