Immer mehr Schulen werden von der Bundeswehr für Rekrutierungsveranstaltungen missbraucht, und immer mehr Schulen wehren sich als "militärfreie Schulen" dagegen. Unter der Überschrift "Kinder-Kriegsspiele beschäftigen die Justiz" berichtet die Neue Presse heute vom Skandal um Kriegsspiele der Bundeswehr in Bad Reichenhall.
DIE LINKE fragt deshalb das Dezernat für Kultur und Schule und die Schulverwaltung:
1. Werden oder wurden bereits Informations- und Werbeveranstaltungen der Bundeswehr an städtischen Schulen durchgeführt oder bestehen Planungen dafür?
2. Gibt es Termine für Auftritte des Karriere Treffs der Bundeswehr an oder in unmittelbarer Nähe von städtischen Schulen? Wenn ja, bitte Ort und Zeitraum angeben.
3. Inwieweit werden oder wurden etwaige Rekrutierungsveranstaltungen im Unterricht durch den Lehrkörgper, auch unter Einbeziehung von AktivistInnen der Friedensbewegung (z.B. Friedensbüro), an den Schulen der Landeshauptstadt Hannover schülerInnengerecht besprochen und diskutiert.
Ludwig List
stellv. Fraktionsvorsitzender