12. Juli 2011

Frauen in Betrieben mit städtischer Beteiligung fördern

 

Antrag in die Ratsversammlung:

Die Landeshauptstadt Hannover unterbreitet allen Betrieben mit städtischer Beteiligung eine Handlungsstrategie zur Frauenförderung für die erste Führungsebene. Die dazugehörigen Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind dabei zu beachten.

Begründung

Die Verwaltung hat mit der Drucksache 1949/2010 Ergebnisse einer Erhebung über Frauenförderung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Betrieben mit städtischer Beteiligung vorgelegt. Wir waren überrascht, dass in keinem von 17 untersuchten Unternehmen, an denen die Landeshauptstadt beteiligt ist, Frauen an der Spitze stehen. Der Frauenanteil in der ersten Führungsebene beträgt null Prozent.

Diese Situation verlangt nach Veränderung und erfordert dringenden Handlungsbedarf. Es ist schwer vorstellbar, dass es keine kompetenten Frauen geben soll, die ein kommunales Unternehmen führen können. In der Drucksache wird die Frage nach einer langfristigen Handlungsstrategie offen gelassen.

Oliver Förste

Fraktionsvorsitzender