DIE LINKE im Rat der Landeshauptstadt ist überrascht, dass in keinem von 17 untersuchten Unternehmen, an denen die Landeshauptstadt beteiligt ist, Frauen an der Spitze stehen. Auf den unterschiedlichen Führungsebenen betrage der Frauenanteil in der ersten Führungsebene null Prozent, heißt es in einer Informationsdrucksache der Verwaltung.
„Es ist schwer vorstellbar, dass es keine kompetenten Frauen geben soll, die ein kommunales Unternehmen führen können“, kritisiert LINKEN-Fraktionschef Oliver Förste und mahnt Veränderungen an. Es könne nicht angehen, dass zwar unter Praktikanten das Geschlechterverhältnis noch in Ordnung sei, aber wenn es um gut bezahlte Entscheider-Positionen gehe, Frauen komplett leer ausgingen.
In die Bestandsaufnahme wurden folgende Unternehmen einbezogen: