DIE LINKE im Rat der Landeshauptstadt Hannover kritisiert die Äußerungen des Oberbürgermeisters Stephan Weil (SPD) zur Bebauung des Klagesmarktes. „Es darf nicht sein, dass Herr Weil bereits das Ergebnis der Planungen festlegt bevor dies in den Ratsgremien beraten wurde“, erklärte Oliver Förste, Fraktionsvorsitzender der LINKEN. „Das ist in höchstem Maße undemokratisch.“ Es sei zwar richtig, dass am Klagesmarkt etwas passieren müsse, DIE LINKE fordert jedoch alternative Planungen für eine bessere Nutzung eines der ältesten Plätze der Stadt. „Keine andere Stadt käme auf die Idee, ihre historischen Plätze zuzubauen. Da streben Herr Weil und Herr Bodemann offenbar ein trauriges Alleinstellungsmerkmal an.“
DIE LINKE wird in den kommenden Wochen eine Alternativplanung für eine bessere Nutzung des Klagesmarktes erarbeiten. „Eigentlich wäre das Aufgabe der Stadt, aber dort geht es offenbar einzig um die Einnahmen aus dem Grundstücksverkauf. Ohne eine echte Alternative kann von Bürgerbeteiligung keine Rede sein.“