
Schon im Mittelalter existierte als Vorläufer des Klagesmarktes eine Freifläche des Hospitals St. Nikolai vor dem Steintor. Zwischen 1573 und 1575 bekam Hannover einen eigenen Schützenhof, vor dem Steintor, am Klagesmarkt (etwa auf dem Gelände des heutigen Gewerkschaftshauses). 1827 wurde das Schützenhaus vom Klagesmarkt in das südliche Vorfeld der Stadt verlegt, auf den „alten Schützenplatz“ der später dem Bau des Maschsee weichen musste; das alte Gebäude auf dem Klagesmarkt war baufällig und der Platz reichte nach der Vereinigung der Altstadt mit der Neustadt im Jahre 1824 nicht mehr aus. 1859 wurde der Klagesmarkt nach Hannover eingemeindet. Im Laufe des 19.Jahrhunderts entwickelte sich der Klagesmarkt zum Zentrum der nördlichen Vorstadt, unter anderem fand hier der Viehmarkt statt.