Anfrage "Gestiegene Kosten für Schulmensen" mit Antwort der Verwaltung

Die Anfrage wurde für den 10.05.2023 in den Stadtbezirksrat eingereicht.

Antwort der Verwaltung auf die Anfrage "Gestiegene Kosten für Schulmensen"
Sitzung des Stadtbezirksrates Bothfeld-Vahrenheide am 10.05.2023

Täglich berichten die Medien, dass die Lebensmittel- und die Energiepreise weiterhin steigen, davon sind auch die Mensen in den Schulen betroffen. Jeden Tag kämpfen Familien dafür, dass sie genug Geld am Ende des Monats übrighaben, besonders Familie aus finanziell schwachen Verhältnisse. In den Ganztagsschulen muss gewährleistet werden, dass die Schülerinnen und Schüler preiswertes und gesundes Essen kaufen können.

Daher frage ich die Verwaltung:

1. Wie hoch sind die Kosten der jeweiligen Schulmensen in unserem Bezirks Bothfeld-Vahrenheide gestiegen (In Form eine Tabelle, sowohl der prozentuale Wert als auch der absolute Wert)?

2. Welche Fördermaßnahmen seitens der Verwaltung werden unternommen, falls ja, wie sieht diese Förderung auch, falls nein, warum nicht?

3. Inwiefern wurden Bundes- bzw Europäische Fördergelder beansprucht, falls ja, wo wurden diese Gelder investiert und falls nicht, warum nicht?

Die Verwaltung beantwortet die Anfrage wie folgt:

Der Eigenanteil der Eltern am Mittagessen ist derzeit auf 3,80 € festgelegt. Die Differenz zum tatsächlichen Essenspreis wird von der LHH übernommen. Steigende Lebensmittel- oder Energiepreise wirken sich somit nicht unmittelbar auf die Kosten der Eltern für ein schulisches Mittagessen aus.


Zu Frage 1 und 2:
Die Fragen zu 1 und 2 wurden in Form einer tabellarischen Darstellung beantwortet, siehe anbei.


Zu Frage 3:
Aktuell gibt es kein Projekt, auf das laufende Förderprogramme des Bundes oder Europas für bauliche Investitionen in Schulmensen anwendbar wäre. Alle Bauprojekte werden aber standardmäßig auf Förderfähigkeit geprüft. Der Start zusätzlicher Projekte, speziell mit dem Zweck, Fördermittel abzurufen, ist aus Kapazitätsgründen nicht möglich.