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Medienmitteilung: Keine Wegnahme der Kleingartenflächen für MHH-Neubau

Die Bezirksratsfraktion der LINKEN bringt in der kommenden Sitzung des Stadtbezirksrats 4 / Buchholz-Kleefeld (07.02.2019) einen Antrag, beziehungsweise eine Resolution ein, der/die sich gegen die Bebauung der Kleingartenfläche westlich des Stadtfelddamms in unmittelbarer Nähe der Medizinischen Hochschule (MHH) ausspricht. Stattdessen sollte, insbesondere aus ökologischen Gründen, der geplante Neubau der MHH-Zentralklinik alternativ auf einem bereits nahezu vollständig versiegelten Grundstück der MHH zwischen dem jetzigen Bettenhaus und der Karl-Wiechert-Allee errichtet werden.

Dazu der Fraktionsvorsitzende Karsten Plotzki (DIE LINKE): “Gemäß dem Leitbild der MHH achten wir unsere Umwelt und tragen zu deren Erhalt bei, dazu gehört die Weiterexistenz von bis zu 126.349 Quadratmeter Kleingartenflächen, um insbesondere das klimatische Gleichgewicht und die optimale Menge an Grundwasserbildung im nördlichen Kleefeld zu erhalten und zu garantieren.“

Und weiter: “In Hannover beträgt der Versiegelungsgrad von Flächen bereits 42,6 Prozent und erreicht somit den dritthöchsten Wert bundesweit. Die Wahl des vorgeschlagenen Alternativbaustandortes auf dem Grundstück zwischen dem Bettenhaus und der Karl-Wiechert-Allee würde daher für den Erhalt der Kleingartenfläche als ökologisches Korrektiv für Buchholz-Kleefeld sorgen. Somit würden dem Stadtbezirk nicht unnötig weitere Grünflächen entzogen werden“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Martin Teicher (DIE LINKE).

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