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Medieninformation - Bezirksratsfraktion DIE LINKE: Keine zweite Wasserstadt am Lindener Hafen/Schicksal der Angestellten muss klar definiert werden!

Laut aktuellen Medienberichten sollen nach dem Wunsch des SPD Kandidaten für die hannoversche Oberbürgermeisterwahl, Mark Hansmann, am Lindener Hafen und in ganz Hannover in den nächsten zehn Jahren 20.000 neue Wohnungen entstehen. Die Hafentätigkeiten, an denen natürlich eine Menge Arbeitsplätze hängen, sollen eingestellt und stattdessen nach Hannover/Misburg verlagert werden.

Dazu der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Stadtbezirk Linden/Limmer David Müller (DIE LINKE):“Wir begrüßen es, dass laut Mark Hansmann in den nächsten zehn Jahren 20.000 neue Wohnungen in Hannover entstehen sollen, im Hinblick auf den Lindener Hafen könnte die SPD jedoch präzisere Angaben machen, wie viele Wohnungen insgesamt dort entstehen sollen, und wie viele davon öffentlich gefördert wären.“

„Wir wollen mindestens 35% öffentlich geförderten Wohnungsbau und keine zweite Wasserstadt am Lindener Hafen. Außerdem muss vorab klar sein, was aus den Angestellten am Lindener Hafen werden würde, wenn die Hafentätigkeit wegen der Bauvorhaben komplett nach Hannover/Misburg verlegt werden würde, diese Umsiedlung würde auch viel zu viel Zeit benötigen, die dringend erwarteten Wohnungen werden jedoch viel früher benötigt. Ein im OB-Wahlkampf eingesetztes trojanisches Pferd auf Kosten von Wohnungssuchenden wird daher am Lindener Hafen nicht benötigt“, so Müller.

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