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Medienmitteilung - Keine Hochbahnsteige gegen den Bürger*innenwillen

Die Bezirksratsfraktion DIE LINKE Linden-Limmer kritisiert, dass nach der Anhörung zur Einleitung des Planfeststellungsverfahrens in der letzten Bezirksratssitzung sowie der öffentlichen Auslage der Planungsunterlagen zum Bau des Hochbahnsteiges an der Ungerstraße seit dem 8.7.2020 alle Alternativen dazu unberücksichtigt bleiben werden.

In der Bezirksratssitzung verwahrte sich der Fraktionsvorsitzende David Müller gegen aufgekommene Vorwürfe, der Bezirksrat hätte notwendige Entscheidungen blockiert. „In Wirklichkeit blockiert die Region seit Jahren die Entwicklung einer alternativen Planung, die Barrierefreiheit ohne eine Zerschneidung der Limmerstraße ermöglicht hätte.“

Der Vorsitzende der LINKSFRAKTION im Rat der Stadt Hannover und lindener Bezirksratsherr, Dirk Machentanz, ergänzte: „Es ist ein Unding, dass keine Gesamtplanung der immerhin drei Stadtbahnhaltestellen im Zuge der Limmerstraße vorgelegt wurde. Nur im Gesamtkontext macht eine Planung Sinn, da jede Festlegung einer Haltestelle auch die anderen betrifft.“

Doch die bereits stattfindende Auslage der Planungsunterlagen, gerade in der Sommerpause, erschwere erneut Einwendungen von Anwohner*innen.

„Hier zeigt sich, dass Stadt und Region offenbar weiterhin nicht wirklich an Bürger*innenbeteiligung interessiert sind“, so Machentanz abschließend.

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