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Anfrage: Unterstützung zur Aufstellung von „Little Homes“ im Stadtbezirk

Obdachlosigkeit gehört auch zu Hannover. Die Zahl der Menschen, die ohne eine eigene Wohnung sind und auf der Straße leben müssen, ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Wer aus dem System fällt, hat Schwierigkeiten ein eigenes Zuhause zu bekommen. Es bleiben meist nur noch Obdachlosenunterkünfte mit Mehrbettzimmern ohne jegliche Privatsphäre als Lösung. Unterschiedliche Mentalitäten und Lebensbiographien können in Sammelunterkünften zu den bekannten Konflikten führen. Dem Wunsch Vieler ohne Obdach wird das Projekt „Little Home“ (Little Home Köln e.V.) gerecht. Ein 3qm großes Häuschen ohne jeglichen besonderen Komfort, aber mit ein wenig Privatsphäre, das durch Spendengelder finanziert wird, kann als ein erster Schritt in ein „normales Leben“ helfen.

Dazu frage ich die Verwaltung:

  1. Wieviel „Little Homes“ stehen zurzeit bereits in Hannover?
  2. Stellt die Landeshauptstadt Hannover für das humanitäre Projekt Plätze für das 3qm große Häuschen im Stadtbezirk Ahlem-Badenstedt-Davenstedt zur Verfügung?
  3. Wenn nicht, warum unterstützt die Stadt Hannover obdachlose Menschen nicht auf diese Weise, um Ihnen einen ersten Schritt in ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen?