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Thomas Grote

Umzug des Familienzentrums in der Voltmerstraße

Im Zusammenhang mit dem Bau des geplanten „Hainhölzer Markts“ soll auch das Gebäude Voltmerstraße 57c abgerissen werden, in dem zurzeit das Familienzentrum Hainholz untergebracht ist. Das Familienzentrum soll später in einem Neubau am jetzigen Standort des Kulturtreffs Hainholz untergebracht werde. In der Zeitspanne zwischen dem Abriss des alten Gebäudes und der Fertigstellung des Neubaus soll das Familienzentrum in Containern untergebracht werden, mit allen daraus entstehenden Nachteilen für die Nutzer.

Wir fragen deshalb die Verwaltung:

  1. Warum war es nicht möglich, Abriss und Neubau der betreffenden Gebäude zeitlich   so zu koordinieren, dass das Familienzentrum ohne die Zwischenlösung mit    Containern direkt von dem alten in das neue Gebäude umziehen kann?
  2. Welche Kosten wird diese Zwischenlösung insgesamt, inklusive Anschaffung,    Aufbau und Unterhaltung der Container sowie der notwendigen Infrastruktur    verursachen?
  3. Können alle derzeitigen Angebote des Familienzentrums ohne Abstriche auch in den   Containern weiter durchgeführt werden?

Antwort der Verwaltung

Zu Frage 1:
Grundsätzlich war und ist die Verwaltung bestrebt einen gleitenden Übergang vom alten zum neuen Familienzentrum zu realisieren, ohne Zwischenlösung. Die dafür nötigen Verhandlungen, Abstimmungen, Planungen und Bauarbeiten des Neubaus sind auf ca. 2 Jahre zu kalkulieren. Nachdem im Juli 2008 die Projektprüfungsgruppe der Verwaltung dem Neubau einer Kindertagesstätte bzw. eines Familienzentrums zugestimmt hat, musste als nächstes ein Grundstück gefunden werden, mit optimalen Bedingungen und Voraussetzungen für die Errichtung eines Neubaus Familienzentrum möglichst nahe des alten Standortes Voltmerstraße 57 c. Dies erfolgte im Herbst 2008 mit dem Ergebnis, das Grundstück des jetzigen Kulturtreffs mit einer Erweiterung des Grundstückes in südl. Richtung zu nehmen.  Hierzu gab es erhöhten Informations- und Abstimmungsbedarf innerhalb und außerhalb der Verwaltung. Parallel zu diesem Prozess kündigte im Spätsommer 2008 der Investor für den Neubau des Hainhölzer Marktes an, bereits Mitte des nächsten Jahres 2009, mit den Abrissarbeiten des Gebäudekomplexes Voltmerstraße 57 beginnen zu wollen. Das bedeutete für die Verwaltung, sofort die Konkretisierung der Planungen für eine temporäre Auslagerung des Familienzentrums aufzunehmen. Derzeit wird mit einem Investor für das Familienzentrum verhandelt.

Zu Frage 2:
Die Kosten für die Auslagerung werden ca. 250.000 € betragen, wenn der fachlich notwendige Standard für die Ausstattung von Kindertagesstätten wie vorgesehen realisiert wird.

Zu Frage 3:
Ziel ist es, die Angebote des Familienzentrum auch während der zwischenzeitlichen Auslagerung in Container bzw. Pavillons in gleicher Quantität und Qualität aufrecht zu erhalten. Es ist geplant, zwei mobile Raumzellen mehr einzurichten als vom Kultusministerium nach DVO zum KitaG gefordert wird. Realistischerweise ist allerdings während einer solchen Auslagerung für einen begrenzten Zeitraum auch mit gewissen Einschränkungen zu rechnen. Punktuell wäre es hilfreich, wenn angesichts der bestehenden guten kooperativen Verbindungen des Familienzentrums zu den anderen umliegenden Einrichtungen (Kulturtreff, Fichteschule, Kinder- und Jugendhaus), möglichst unbürokratisch dort vorhandene Raumressourcen genutzt werden könnten.