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Änderungsantrag - Ersatzneubau eines Schwimmbades in Linden-Limmer

Microsoft® Word 2016

Änderungsantrag gemäß §§ 12, 33 und 34 der GO des Rates der LHH zu Drucksache Nr. 2384/2020 (HAUSHALTSSATZUNG der Landeshauptstadt Hannover für die Haushaltsjahre 2021 und 2022)

Teilhaushalt:                                    52 Bäder

Investitionsmaßnahme:              42403001 - Städtische Bäder - Bäderkonzept

Ersatzneubau eines Schwimmbades in Linden-Limmer

zu beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt, die notwendigen Planungskosten für den Ersatzneubau des Schwimmbades in Linden-Limmer (Fössebad) gemäß der beschlossenen Drucksache 0668/2020 in den Doppelhaushalt 2021 - 2022 einzustellen. Ebenfalls stellt die Verwaltung die auf die Planungsphase folgenden Baukosten zur Fertigstellung des Ersatzneubaus des Fössebades mit Außenbecken in die Mittelfristplanung ein.

Begründung:

Seit fast dreißig Jahren sind die Schwimmhalle des Fössebades, sowie das Außenschwimmbecken marode und bedürfen, mit über die Zeit stetig steigender Dringlichkeit, einer Sanierung. Passiert war nichts und so wurde vor Jahren das Außenbecken vom Gesundheitsamt der Region Hannover gesperrt, da die Pumpenanlage zur Aufbereitung des Wassers nicht mehr den geltenden Anforderungen entsprach.

Nach jahrelang währender Diskussion um einen Neubau der Schwimmhalle und dem Abwägungsprozess zwischen reiner Hallenbad-Variante und der Wiederherstellung des Bades als Kombibad (also die Ausführung des Neubaus mit Außenschwimmbecken), wurde im Rat der Stadt Hannover mit der Beschlussdrucksache Nr. 0668/2020 der Beschluss gefasst, dass es einen Neubau des Fössebades mit Außenschwimmbecken geben soll. Terminierter Baubeginn sollte im Jahre 2021 sein und die Fertigstellung im Jahre 2024 erfolgen.

Allein der lange politische Prozess, welcher zu dieser Entscheidungsfindung führte, sollte, wie auch die breite Zustimmung im Rat für dieses Projekt, ausreichen, den Entscheidungsträger*innen vor Augen zu führen, dass es sich bei dieser Maßnahme nicht um ein ‚nice to have‘-Projekt handelt. Vielmehr ist der Neubau des Fössebades ein Ankerprojekt um, in Kombination mit dem Stadionbad, Anforderungen von Breiten- und Spitzenschwimmsport zu vereinen. Darüberhinaus sorgt der Außenbereich des Bades für eine Attraktivitätssteigerung im Freizeitbereich, welche weit über den Stadtbezirk hinausreicht. Vor dem Hintergrund einer entstehenden Wasserstadt ist dies auch mehr als notwendig.

Ein geplantes Aussetzen dieses Projekts in die Post-Corona-Haushalte scheint wenig zukunftsweisend. Das Zeitfenster für Investition, dies zeigen auch die Investitionsvorhaben der Kämmerei, ist jetzt gekommen.

Die fortfolgenden Haushalte werden eher von Konsolidierungs- und Tilgungsbestrebungen von Verbindlichkeiten geprägt sein, die eine 30-Millionen-Investition auf Jahre, wenn nicht über einen Zeitraum von mehr als einem Jahrzehnt, unwahrscheinlich werden lassen.

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