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Wohnungsbau - Klotzen statt kleckern, bestehende Wohnungsbauinitiative kraftvoll unterstützen!

Antrag

gemäß §§ 10,34 der Geschäftsordnung des Rates der Landeshauptstadt Hannover

Die Landeshauptstadt Hannover legt parallel zu der derzeitig noch laufenden Wohnungsbauoffensive 2016 ein weiteres Programm auf, jährlich weiteren Wohnraum in der Höhe von 2.000 Wohneinheiten zu bauen. Dieses Vorhaben wird über eine Laufzeit von fünf Jahre geplant, um am Ende der Laufzeit 10.000 neue Wohneinheiten errichtet zu haben.

Der Schwerpunkt soll hier auf dem Segment der fehlenden Single-Wohnungen liegen. Die zu errichtenden Wohneinheiten sollen primär im Geschosswohnungsbau und durch das Instrument der Nachverdichtung erfolgen. Der Anteil des geförderten Wohnraums soll bei mindestens 35% liegen. Davon 50% mit städtischen Belegrechten.

Partner und Ansprechpartner sind jene die Wohnungsbauoffensive tragende Verbände, wie vdw Niedersachsen und Bremen e.V., BFW Niedersachsen Bremen e.V. und der Arbeitsgemeinschaft hannoverscher Genossenschaften.

Begründung:

Noch immer reichen die bestehenden Anstrengungen, mehr Wohnraum in Hannover zu schaffen nicht aus. Der Wohnungsmarkt ist weiterhin mit Wohnungen deutlich unterversorgt. Dies trifft insbesondere auf Wohnungen des öffentlich sozialen Wohnungsbaus aber auch auf Wohnungen für Einpersonenhaushalte zu.

Dies führt nicht nur zu weiteren Mietsteigerungen und damit einhergehend zu einer finanziell bedingten Migration von Bürger*innen in das Umland. Weiterhin führt das Nichtvorhandensein von genügend bezahlbarem Wohnraum zu einer Stagnation der Bevölkerungsentwicklung und stellt die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Hannover insgesamt in Frage.

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