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Kampf der Kulturkrise während der Corona-Pandemie, oder Storys vom Rande des Nervenzusammenbruchs!

Am 07.08.2020 fanden sich rund 100 Zuschauer*innen zum von Tobias Kunze moderierten Slam-Poetry Festival auf dem Küchengartenplatz in Hannover-Linden ein. Gastgeber*in war die LINKE LINDEN/LIMMER. Circa ein Dutzend Kulturschaffende trugen ihre systemkritischen, teils humorvollen und launigen Beiträge vor. Am Ende der Veranstaltung wurde durch lautes oder weniger lautes Klatschen eine Sieger*in gekürt. Anwesend waren unter anderem auch die Kreisvorsitzende der LINKEN in der Region Hannover Jessica Kaußen (DIE LINKE), der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Rat der Landeshauptstadt Hannover Dirk Machentanz (DIE LINKE) sowie Ratsherr Andre Zingler (DIE LINKE). Gerade die kulturschaffenden Menschen sind von der Corona-Pandemie eiskalt erwischt worden, da viele unter Ihnen nur befristet und freiberuflich arbeiten, beziehungsweise nur dann bezahlt werden, wenn auch wirklich ein kulturelles Leben stattfindet, wovon in den letzten Monaten durch die Schließung der Theater und Bühnen nicht die Rede sein konnte. Slam Poetry oder auch Social Beat fand bereits Mitte der neunziger Jahre seinen Einzug in die deutsche und internationale Kulturszene. Die Beiträge sind daher häufig auch ein Abbild der jeweiligen Zeit. Ob skurril, humorvoll, systemkritisch oder abgehoben, finden sich in der Regel für jede Zuhörer*in mehrere Beiträge, welche passenderweise das Publikum berühren. Es ist jetzt wichtig, die kulturschaffende Szene in Hannover nicht im Stich zu lassen, sondern diese in einer Stadt zu unterstützen, welche im Jahr 2025 Kulturhauptstadt werden möchte. Insofern bot die Veranstaltung für eine Dauer von rund zwei Stunden ein gutes Fundament für weitere Veranstaltungen in diese Richtung.