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Kein Hochhaus am Küchengarten! Mehr bezahlbares Wohnen erforderlich!

Auf dem Gelände des sogenannten Grünen Hügels am Ende der Limmerstraße, auf Höhe des Küchengartens, soll nach dem Willen der städtischen Bauverwaltung ein zehnstöckiges Gebäude entstehen, in dem vornehmlich Büroräume der Regio-Bus, der Üstra sowie von den Firmen Infra und Transtec entstehen sollen. Das geschieht über die Köpfe des Stadtbezirksrates Linden-Limmer hinweg.

Ursprünglich sollten hier nach dem Mehrheitswillen des Bezirksrates aus dem Jahr 2016 mehr als 200 Wohnungen entstehen, wovon mindestens 50% öffentlich gefördert sein sollten. "Es ist skandalös, dass die städtische Bauverwaltung in Zeiten der Knappheit an bezahlbaren Wohnraum hier ein nahezu reines Büroensemble errichten will, ohne den Bezirksrat mit einzubeziehen. Die Schaffung von mehreren Wohneinheiten für pflegebedürftige Personen wird hier unter dem Vorwand benutzt, dass angeblich doch Wohnraum geschaffen werden würde. Davon kann in Bezug auf die ursprüngliche Vorgabe des Bezirksrats keine Rede sein, hier muss nachgebessert werden", so der sozial- und baupolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende Dirk Machentanz (DIE LINKE).