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Keine Stellenstreichungen im zivilen Bereich bei MTU Maintenance Langenhagen! MTU muss Ausbildungsbetrieb bleiben!

Immer die gleichen Reflexe in Krisenzeiten. Auf dem Rücken der Kolleginnen und Kollegen bei MTU Maintenance soll der Ertragseinbruch ausgetragen werden.

Dazu Jessica Kaußen, Vorsitzende der LINKSFRAKTION in der Region Hannover: „Ich schließe mich der Forderung der IG-Metall an, wonach es keine betriebsbedingten Kündigungen geben darf. Stattdessen müssen alle Arbeitszeitmodelle, einschließlich der Verlängerung der Kurzarbeit, Anwendung finden. Überstunden sind zu verbieten.“

Während die „Kern-Beschäftigten“ durch Vorruhestandsregelungen gewöhnlich noch mit einem blauen Auge davonkommen, trifft es die nachwachsende Generation noch härter. Noch vor wenigen Monaten wurden bei MTU händeringend Facharbeiter*innen gesucht. Schon jetzt muss vorausschauend gedacht werden: Die Zeiten werden sich wieder ändern.

Deshalb, so die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Hannover, Brigitte Falke: „Es muss alles dafür getan werden, dass MTU Ausbildungsbetrieb bleibt, die jungen Leute einen hochqualifizierten Beruf erlernen können und eine spätere Übernahme garantiert wird. In derart spezialisierten Branchen, wie der Flugzeugindustrie, wird es auch zukünftig immer eine Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften geben. Einen solcher Standortvorteil sollte nicht leichtfertig verspielt werden.“

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