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Oliver Förste

LINKSBÜNDNIS für besseren Schutz des Mahnmals am Opernplatz

In einem Antrag an den Bezirksrat Mitte fordert die Bezirksratsfrau Petra Beimes vom LINKSBÜNDNIS geeignete Maßnahmen zum Schutz des Mahnmals für die Verfolgten des NS-Regimes am Opernplatz. In den vergangenen Wochen ist das Mahnmal wiederholt durch Übergießen mit Tierblut und Schmierereien geschändet worden. „Das sind verachtenswerte Taten, die den Verfolgten des Nazi-Regimes und ihren Nachkommen erneuten Schmerz zufügen“, betont die linke Kommunalpolitikerin. 

Maßnahmen, wie eine bessere Ausleuchtung in den Nachtstunden oder gegebenenfalls eine Videoüberwachung, sollen in Zusammenarbeit mit dem Verein Memoriam e.V. und der Jüdischen Gemeinde ergriffen werden, um in Zukunft weitere Schändungen zu vermeiden, heißt es in dem bereits vor zwei Wochen gestellten Antrag. Das Mahnmal wurde im Jahr 1994 von Memoriam e.V. zum Gedenken an die vom Nazi-Regime verfolgten und ermordeten Menschen errichtet. Der Bezirksrat Mitte tagt am 11. Dezember 2006.

Michael Höntsch, Fraktionsvorsitzender des LINKSBÜNDNIS im Rat der Landeshauptstadt, unterstützt die Forderung nach einem besseren Schutz für das Mahnmal. Er begrüßt die Ankündigung der Grünen, Antisemitismus und Rechtsextremismus in Hannover zu einem Thema auf der nächsten Ratssitzung zu machen. „Gegen solche Angriffe auf das Gedenken an den Holocaust müssen alle Demokraten zusammenstehen“, unterstreicht der Ratsherr.