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Loebenstein statt Hindenburg - eine gute Namenswahl!

DIE LINKE im Rat der Stadt Hannover begrüßt die geplante Umbenennung der Hindenburgstraße im Zooviertel nach dem Holocaust-Opfer Lotte-Lore Loebenstein. Der Vorschlag, mit der Namenswahl Loebensteinstraße künftig dem jüdischen Mädchen zu gedenken, das mit seiner Familie 1937 vor der Verfolgung durch den NS-Staat aus der Hindenburgstraße fliehen musste und letztlich dem Vernichtungswahn der Nazis zum Opfer fiel, kehrt die geschichtspolitische Wirkung der Straße zu Recht um, merkt der Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Dirk Machentanz, zu dem rot-rot-grünen Vorschlag aus dem Stadtbezirksrat Mitte an, der nach der Sommerpause beschlossen werden soll.

"Wo derzeit noch ein Politiker geehrt wird, welcher der faschistischen Gewaltherrschaft erheblichen Vorschub geleistet hat, wird künftig eine Erinnerung daran zu finden sein, wohin diese letztlich führte", so Dirk Machentanz. Und weiter: "Dass der Name Loebenstein zudem noch einen solch klaren Ortsbezug aufweist, macht ihn wirklich zu einer mehr als guten Wahl. Wir freuen uns auf den kommenden Beschluss und werden danach die zügige Umsetzung dessen im Blick behalten."

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