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Medieninformation - Kältetote vor Beginn der eigentlichen Kälteperiode/Mehr Unterkünfte für Obdachlose vonnöten

Bedingt durch die kalte Jahreszeit hat es in Düsseldorf, Köln und Hamburg bereits Kältetote gegeben. Es muss alles getan werden, damit solche Vorkommnisse in Hannover demnächst nicht eintreten. In Hannover fehlen nach wie vor zwischen 10.000 und 12.000 bezahlbare Wohnungen. Solange es nicht ausreichend bezahlbaren Wohnraum in der Stadt gibt, ist auch den obdachlosen Bürgerinnen und Bürgern nicht optimal zu helfen. Das Kälteproblem wird sich in den nächsten Wochen jahreszeitenbedingt erhöhen und den im Freien lebenden Personen arg zu schaffen machen. Die Einsatzstoßzeit des bereits existierenden Kältebusses muss ausgedehnt werden und kurzfristig ein zweiter Kältebus angeschafft werden, diese beiden Busse sollten im Winter rund um die Uhr unterwegs sein.

Dazu der Ratsherr und sozialpolitische Sprecher der Ratsfraktion Veli Yildirim (DIE LINKE): „Wir benötigen mehr menschenwürdige und optimale Obdachlosenunterkünfte mit ausreichend sanitären Anlagen sowie vornehmlich Ein- und Zweibettzimmer. Auch ein zweiter Kältebus wird über kurz oder lang erforderlich sein, um bei winterlichen Wetterverhältnissen die obdachlosen Menschen vor dem drohenden Kältetod zu bewahren.“

„Es bedarf größerer Anstrengungen, um der Lage der Wohnungsnot in Hannover Herr zu werden. Die Stadt Hannover ist in Besitz der finanziellen Mittel, die fehlenden Wohnungen zu bauen, um mehr Kapazitäten auf dem bezahlbaren Wohnungsmarkt zu schaffen und somit auch zwangsläufig für weniger wohnungslose Menschen zu sorgen“, so Brigitte Falke (DIE LINKE), wirtschaftspolitische Sprecherin der Ratsfraktion.

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