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Medieninformation: Keine weitere Verzögerung bei Sanierung des Jugendtreffs Allerweg

Das Vorderhaus des Jugendtreffs Allerweg soll laut aktueller Berichterstattung nun nicht vor 2023 saniert werden. Ansässige Gruppen und Initiativen warten schon seit langem auf den Umbau, der laut Investitionsmemorandum bis zu einem Volumen von vier Millionen Euro in absehbarer Zeit vorgesehen war.

Die Stadtverwaltung übersieht leider, dass Linden-Süd auf den Jugendtreff Allerweg als intakte und somit sanierte Institution angewiesen ist, da der Treff ein Alleinstellungsmerkmal im Quartier hat. Der auf weitere vier Jahre angelegte Sanierungsstau würde die Nutzungskapazitäten stark einschränken und den Jugendtreff zu einer ungeahnten Verlängerung seiner bereits bestehenden Problemspirale führen.

Dazu der Fraktionsvorsitzende und baupolitische Sprecher der LINKEN im Rat der Landeshauptstadt Hannover Dirk Machentanz: „Das Gezerre um den Beginn der Sanierungsmaßnahmen muss ein Ende haben. Es kann nicht sein, dass die Stadt Hannover für den Stadtbezirk Linden/Limmer auf der Ebene so wenig tut, in Linden-Süd gibt es nicht genügend soziale Einrichtungen, weshalb sich die Verwaltung an den ursprünglichen Zeitplan bei der Sanierung des Jugendtreffs Allerweg halten soll. Die Stadtverwaltung muss bei Investitionsvorhaben endlich für Planungssicherheit und einen verbindlichen Zeitplan sorgen.“

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