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Medieninformation: Moralische Grundsätze sollten auch für Ex-Büroleiter Dr. Frank Herbert gelten/Schadenersatzforderung hanebüchen!

Der ehemalige Büroleiter, des infolge der Rathausaffäre zurückgetretenen hannoverschen Oberbürgermeisters Stefan Schostok, Dr. Frank Herbert, fordert seinerseits nun Schadenersatz für angeblich bis zu 1000 zusätzlich geleistete Überstunden jährlich. Die Stadt Hannover hatte bereits im Vorfeld bis zu 50.000 Euro zu Unrecht erhaltener Zulagen von Herbert zurückgefordert, die dieser aber bisher nicht beglichen hat. Der Ex-Büroleiter entgegnet, dass seine angeblich geleisteten und nicht vergüteten Überstunden die Forderung der Stadt bei weitem übertreffen würde.

Dazu der Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion Dirk Machentanz (DIE LINKE): „Für Herrn Doktor Herbert sollten verstärkt moralische Grundsätze im Vordergrund stehen. In anbetracht seiner doch sehr üppigen Vergütung und der geltenden Bestimmungen sollte ihm als ehemaliger Spitzenbeamter zudem bekannt sein, dass in dieser Position keine Vergütung von Überstunden vorgesehen sind, insofern ist der eingangs von Herrn Herbert aufgemachte Vergleich hanebüchen“, so Machentanz.

„Hart arbeitende städtische Reinigungskräfte werden das Verhalten von Dr. Herbert nicht verstehen“, ist sich Machentanz sicher!

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