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MEDIENINFORMATION: Ratsgruppe LINKE & PIRATEN: Verschlimmerung der Verkehrssituation rund um die Wasserstadt Limmer

Der im September 2017 von der Ratsgruppe DIE LINKE & PIRATEN im Stadtentwicklungs- und Bauausschuss eingereichte und seitens der Ampel abgeschwächte Antrag Nr. 2320/2017 zum ökologischen und innovativen Verkehrskonzept für die Wasserstadt Limmer beweist jetzt umso mehr seine derzeitige Aktualität. Bedingt durch umfangreiche Straßenbauarbeiten und den Zuliefererverkehr zur künftigen Wasserstadt Limmer, gibt es nach wie vor ein enormes Verkehrsaufkommen an dem Teilabschnitt der Wunstorfer Straße, der direkt an der Wasserstadt vorbeiläuft.

 „Der Schwerlast-, Durchgangs- und Individualverkehr belastet schon jetzt die Luft für Anwohner erheblich, gar nicht zu sprechen von der enormen Lärmbelästigungen und von den Stauungen an den betreffenden Verkehrsabschnitten“, so Dirk Machentanz (DIE LINKE), baupolitischer Sprecher und Vorsitzender der Ratsgruppe. Und weiter: „Es ist ein Skandal, dass unser Antrag für ein innovatives Verkehrskonzept und eine Verbesserung der Vorortsituation in unmittelbarer Nähe zur Wasserstadt Limmer im damaligen städtischen Bauausschuss geändert, angenommen und nicht umgesetzt wurde. Die Verhältnisse haben sich seitdem dort eher noch verschlimmert als verbessert. Außerdem halte ich auch dringend einen Straßenbahnanschluss für die Wasserstadt erforderlich“, so Machentanz.

„Unsere damalige Prognose zur eintretenden Verkehrssituation rund um die Wasserstadt Limmer stellt sich in der Realität jetzt noch schlimmer dar. Es ist grob fahrlässig, dass unser Antrag zum Verkehrskonzept vor Ort nicht umgesetzt wurde, die Emissionswerte der Luft werden sich aufgrund der erhöhten Verkehrskonzentration rund um die Wasserstadt eher noch erhöht haben, auch die 700er Buslinie wird an diesem Abschnitt bald nur noch eingeschränkt verkehren können“, so Bruno Adam Wolf (PIRATEN), umweltpolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der Ratsgruppe.

Weiter bemerkt Wolf: „Unsere innnovativen Ansätze wie ein selbstfahrendes Zubringerfahrzeugsystem zur Haltestelle Brunnenstrasse oder eine Tunnellösung werden in der Ratspolitk ignoriert. Anwohner leiden jetzt schon unter mehrfach erhöhter Luftbelastung und durch die Großbaustelle Wasserstadt wird die Lebensqualität der Anwohner massiv gestört.“

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