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Medieninformation: Wasserstadt Limmer: Bürgerbeteiligung bei historischen Conti-Gebäuden auch wirklich garantieren!

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Um die denkmalgeschützten aber bisher dem Verfall preisgegebenen Industriedenkmäler der ehemaligen Continental-Gebäude herrscht schon lange Uneinigkeit. Die Antwort (Drs.Nr. 15-1068/2019 F1) der Stadtverwaltung auf eine Anfrage des Stadtbezirksrates Linden-Limmer hinsichtlich des Denkmalschutzes und der Sanierung der Gebäude fällt nicht zufriedenstellend aus. Ein in der Antwort benannter Genehmigungsvorbehalt könnte den Denkmalschutz aufweichen, was dem Hauptinvestor der Wasserstadt Günter Papenburg in die Hände spielen könnte, da dieser am Erhalt der historischen Fabrikgebäude nicht interessiert ist.

Dazu der lindener Baupolitiker Dirk Machentanz (DIE LINKE): „Herr Papenburg wäre froh, die alten Gebäude der ehemaligen Continental AG in Limmer nicht erhalten zu müssen, um das Geld zu sparen und so mehr Gewinn aus dem zukünftigen Wohngebiet herauszuholen. Wir sind für deren Erhalt und eine noch sozialere Gestaltung der zukünftigen Mietpreise in der Wasserstadt.“

„Wir als LINKE im Stadtbezirksrat Linden/Limmer wollen zusammen mit Bündnis 90/DIE GRÜNEN einen Antrag zur Wasserstadt Limmer für die Nachholung der bisher versäumten Bürgerbeteiligung zum Erhalt der alten Gebäude auf dem ehemaligen Conti-Gelände stellen. Die Bürger und die hiesigen Lokalpolitiker wurden bisher von der Stadtverwaltung nicht hinreichend einbezogen und informiert, was sich schnellstens ändern muss“, so der zuständige Bezirksratsherr Luk List (DIE LINKE).

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