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Medienmitteilung Ausländerbehörde stärken, Mitarbeiter*innen entlasten, Warte- und Bearbeitungszeiten verkürzen

Angesichts der großen Zahl an Geflüchteten aus der Ukraine arbeiten die Mitarbeiter*innen der hannöverschen Ausländerbehörde seit Wochen an der Belastungsgrenze und darüber hinaus. Aus einem Schreiben der Verwaltung geht hervor, dass der Krankenstand in der Behörde aktuell bei über 10 Prozent liegt.

Dazu erklärt Salim Hemeed, integrationspolitischer Sprecher der Linken im Rat der Stadt Hannover: „Als LINKE fordern wir eine schnelle und wirksame Entlastung der Kolleg*innen in der Ausländerbehörde, die gerade einen ganz tollen und wichtigen Job machen, damit sich die Wartezeiten für alle Menschen, die auf diese Institution angewiesen sind, verkürzen. Bereits vor Beginn des Ukrainekrieges waren die Warteizeiten bei der Ausländerbörde länger als bei anderen städtischen Ämtern, dabei sind gerade traumatisierte Kriegsflüchtlinge auf eine gute Versorgung durch die Behörden und auf schnelle Entscheidungen angewiesen. Es sollte deshalb geprüft werden, ob Mitarbeiter*innen, die bisher z. B. bei der Nachverfolgung von Kontakten im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie eingesetzt waren, kurzfristig entsprechend umgeschult werden können. Darüber hinaus ist es wichtig, dass im Bereich der Ausländerbehörde langfristig mehr qualifiziertes Personal beschäftigt und schon jetzt im nächsten Stellenplan vorgesehen wird, um Wartezeiten endlich deutlich zu verkürzen und um besser auf spontane Fluchtbewegungen reagieren zu können. Das wird mit kurzfristigen Personalverschiebungen alleine nicht zu bewerkstelligen sein.“

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