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Medienmitteilung - Belegung von fünf Hotels mit Flüchtlingen gut aber ausbaufähig!

Zur Berichterstattung der HAZ vom 23.03.2022 zur Anmietung von Hotels durch die Stadtverwaltung für die Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine.

 

„Wir begrüßen es, dass die Stadtverwaltung nun teilweise unserer Forderung nachkommt, Hotels für die Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen. Da circa 10.000 Menschen kurzfristig erwartet werden, erscheint jedoch die Summe von fünf Hotels etwas zu gering, hier müssen noch mehr Kapazitäten geschaffen werden. Da hannoversche Hoteliers schon 14 Tage im Voraus der Verwaltung Angebote unterbreitet haben, hätte diese schneller reagieren können. Lang- und mittelfristig ist es unerlässlich, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, um der Nachfrage durch Flüchtlinge, obdachlose Menschen und Geringverdiener*innen auf dem Wohnungsmarkt gerecht zu werden“, so der Fraktionsvorsitzende und Baupolitiker Dirk Machentanz (DiE LINKE).

 

„Wir sind für eine menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen und obdachlosen Menschen, Messehallen eignen sich daher nicht als längerfristige Bleibe. Die kurz und mittelfristige Unterbringung in Hotels ist daher eine gute Sache. Schon vor einiger Zeit haben wir einen Antrag zu menschenwürdigen Unterbringungsmöglichkeiten in der Obdachlosenunterkunft am alten Flughafen eingebracht. Schon damals ging es uns um mehr Würde und Privatsphäre für die Menschen. Das ist jetzt wichtiger denn je. Hannover muss in diesem Punkt nachbessern und die Kapazitäten erhöhen. Die fünf angemieteten Hotels sind erstmal ein Tropfen auf den heißen Stein“, so die Fraktionsvizevorsitzende und Sozialpolitikerin Lea Sankowske (DIE LINKE).

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