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Medienmitteilung - Bündnis für Wohnen in Hannover begrüßenswert, aber ausbaufähig!

Das Bündnis für Wohnen soll nach Aussage des bald in den Ruhestand wechselnden Stadtbaurates Uwe Bodemann fortgeführt werden, (Neue Presse vom 06.08.2020).

Dieses ist oder soll Garant für bezahlbares Wohnen in Hannover sein. Der Wohnungsmarkt befindet sich auch während der Corona-Pandemie in stetigem Zuwachs. Die Mieten sind allerdings geringfügig gestiegen. Verlierer sind dabei die obdachlosen Bürger*innen, für die es sich immer schwieriger gestaltet, aus der Obdachlosigkeit herauszukommen und eine günstige Wohnung zu finden und zu bekommen!

Dazu der Bau- und Sozialpolitiker sowie Fraktionsvorsitzende Dirk Machentanz (DIE LINKE):
„Wir begrüßen es, dass das Bündnis für Wohnen fortgesetzt wird. Gleichzeitig ist es bedauerlich, dass unserer im Rat beantragten Forderung nach mindestens 3000 neu geschaffenen Wohnungen pro Jahr nicht entsprochen wurde. In Hannover fehlen nach wie vor bezahlbare Wohnungen, was sich insbesondere negativ für obdachlosen Menschen auswirkt. Housing First ist ein Anfang und Hoffnungsschimmer, aber kein Allheilmittel! Den Wohnungsmarkt in Hannover laut Andreas Schulten bei anhaltenden Obdachlosenzahlen als Gewinner darzustellen, ist doch eine gewöhnungsbedürftige bis zynische Aussage! Wohnen muss Daseinsvorsorge sein."

 

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