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Medienmitteilung - Das Ampelbündnis knirscht, während Hannovers Probleme überbordend werden!

Das Ampelbündnis (SPD/Bündnis90/Die Grünen/FDP) steht bei der Dezernent*innensuche vor der Zerreißprobe, während dringende Angelegenheiten der Ratspolitik keinen Aufschub mehr dulden. SPD-Wunschkandidat Christian Mews wurde, wie berichtet, von Oberbürgermeister Belit Onay (Bündnis90/Die Grünen) mit dem Verweis der Nichtqualifikation als kommender Baudezernent abgelehnt. Es wird also knapp, pünktlich zum Ausscheiden des jetzigen Stadtbaurates Uwe Bodemann im Oktober einen in der Ampel mehrheitsfähigen Baudezernenten, beziehungsweise eine Dezernentin präsentieren zu können. Die FDP wünscht sich derweil Sylvia Bruns aus ihren eigenen Reihen als kommende Sozialdezernentin. In Anbetracht von Obdachlosigkeit und Jobabbau in Hannover ist auf diesem Posten eine kompetente und emphatische Persönlichkeit ohne neoliberalen Anstrich gefragt.

Dazu der Sozial-und Baupolitiker sowie Fraktionsvorsitzender Dirk Machentanz (DIE LINKE): „Die Ampel sollte primär an die zu lösenden Probleme in Hannover denken. Ein marodes Bauamt, ein auf unbestimmte Zeit zu renovierendes historisches Museum, eine nicht fertig werdende Feuerwache am Weidendamm sowie anhaltende Obdachlosen- und Arbeitslosenzahlen sprechen in Hannover eine eindeutige Sprache. Durch den geplanten massiven Stellenabbau bei der Galeria Karstadt/Kaufhof kommen noch hunderte zukünftig arbeitslose Menschen hinzu. Bei der Besetzung des Bau-und Sozialdezernates sollte daher eine kluge Hand bewiesen werden!“

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