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Medienmitteilung - Deutsche Messe AG: Hilfe von Gesellschaftern nötig! Gesellschafter lehnen Einsparvorschläge von IG-Metall ab!

In der Rede zur Einbringung des Doppelhaushalts 2021/2022 hat Finanzdezernent Axel von der Ohe (SPD) schmerzhafte Anpassungen und Einsparungen, auch bei der Deutschen Messe AG, angekündigt. Demnach wird die konsequenteste Restrukturierung nicht ausreichen, um die Messe aus den roten Zahlen zu holen. Die Hilfe von Gesellschaftern ist nötig, um dieses Ziel zu erreichen.

Der ausgehandelte IG-Metall-Tarif gilt bis 2024, weshalb ein möglicher Streik aufgrund der geltenden Friedenspflicht nicht möglich ist. Stadt und Land stehen dagegen für Personalsenkungen durch Outsourcing, flexible Arbeitszeiten und eine Regelung zur Kurzarbeit. Die Gesellschafter des Vorstands der Deutschen Messe AG haben das Einigungsangebot der IG-Metall abgelehnt und lenken die Richtung auf ein mögliches Insolvenzverfahren, das durch den Einigungsversuch verhindert werden sollte. Außerdem wird in scheinbar erpresserischer Absicht massiv Zeitdruck durch die Gesellschafter der Deutschen Messe AG zu einer wie auch immer gearteten Lösung aufgebaut.

Dazu die Wirtschafts- und Haushaltspolitikerin, sowie Mitglied im Beirat der Deutschen Messe AG, Brigitte Falke (DIE LINKE): „Für von Stadt und Land geforderte Einsparungen durch eher arbeitnehmer*innenunfreundliche Outsourcing-Methoden liegen keine Angebote vor, es ist eher nicht wahrscheinlich, dass dieses Modell zu Einsparungen bei der Messe führen würde. Schmerzhafte Einschnitte sollen, wie immer, trotz ihres Entgegenkommens, die Arbeitnehmer*innen erfahren. Das ist schlechter Führungsstil. Wir fordern hier mehr Einigungswillen der Gesellschafter, diese sind in der Pflicht, die Deutsche Messe AG vor der drohenden Insolvenz zu bewahren!“

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