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Medienmitteilung - Deutsche Messe AG: Unterstützung und Solidarität für Mitarbeiter*innen! Jede dritte Stelle soll gestrichen werden!

Die Deutsche Messe AG will bis zum Jahr 2027 circa 280 Stellen streichen. Somit würde die Belegschaft von 760 auf 480 Mitarbeiter*innen reduziert werden. Begründet wird der Schritt mit den durch die Corona-Pandemie größtenteils ausgefallenen Veranstaltungen und den dadurch begründeten Umsatzeinbußen von circa 85 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen und die Landeshauptstadt Hannover halten jeweils die Hälfte der Anteile der Deutschen Messe AG. Benötigt werde ein Kredit von mindestens 100 Millionen Euro, mehr als 50 Millionen Euro von Seiten der Norddeutschen Landesbank werden allerdings momentan von Stadt und Land nicht zugestanden.

Dazu die Vizefraktionsvorsitzende und Mitglied im Beirat der Deutschen Messe AG Brigitte Falke (Die LINKE): „Für die Boston-Consulting Group Unternehmensberatung hat die Deutsche Messe AG Geld, für die Mitarbeiter*innen allerdings nicht. Hier muss Abhilfe geschaffen werden, um das Gehalt der Mitarbeiter*innen weiter zu gewährleisten, ohne Stellen zu streichen. Eine Kapitalerhöhung sollte daher von Stadt und Land erwogen werden.“

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