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Medienmitteilung -DIE LINKE: Stadt muss Ackerfläche an letzten hannoverschen Biobauernhof verpachten, der ums wirtschaftliche Überleben kämpft!

Obwohl sich die Landeshauptstadt mit ihrem Agrikulturprogramm die Förderung des ökologischen Landbaus auf die Fahnen geschrieben hat und der einzige verbliebene hannoversche Öko-Bauer auf dem Kronsberg dringend mehr Ackerfläche braucht, hat die Verwaltung die Pacht für eine rund 40 Hektar große Fläche an einen konventionell wirtschaftenden Bauern verlängert. Laut Agrikulturprogramm hätte die Ackerfläche an den Biobauern gehen müssen, der sich auch um die Fläche beworben hatte.

„Die Stadtverwaltung muss ihre Entscheidung revidieren“, fordert Andre Zingler, umweltpolitischer Sprecher der LINKEN im Rat. „Das ist auch wichtig, damit nicht noch der letzte Biohof in Hannover in absehbarer Zeit seinen Betrieb einstellen muss. Die Förderung des Öko-Landbaus darf nicht nur auf dem Papier stehen, es müssen Taten folgen!“

Öko-Bauer Werner Reuter steht kurz vor der Rente und sucht für seinen Kronsberghof, der nach Demeter-Richtlinien bewirtschaftet wird, einen Nachfolger. Da der Betrieb wegen des kargen, stein- und tonhaltigen Bodens nicht genug Ertrag abwirft, braucht Reuter dringend mehr Ackerfläche, um einen Nachfolger zu finden. Sonst droht dem Hof auf absehbare Zeit das Aus.

 

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