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Medienmitteilung: Die Zeit der Ankündigungen ist gekommen!

Der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Marc Hansmann schlägt vor, den Wohnungsbestand der städtischen Wohnungsgenossenschaft hanova Wohnen um hunderte Wohnungen zu erweitern. Übernommen werden sollen die Wohnungen von der Gesellschaft Deutsche Wohnen, die sich nun in Norddeutschland von insgesamt 6.500 Wohnungen trennen möchte!

Dazu der baupolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion Dirk Machentanz (DIE LINKE):“Wir begrüßen es außerordentlich, dass auch Herr Hansmann mehr bezahlbare Wohnungen in den Einflussbereich der städtischen Wohnungsgenossenschaft hanova Wohnen bringen möchte. Es ist schon interessant, dass die Inhalte unserer leider auf Ratsebene abgelehnten Anträge nun im OB-Wahlkampf auch von den Vertreter*innen der anderen Parteien anscheinend dankbar aufgenommen werden. Es besteht nur die Frage, ob Wohnungen aus dem Bestand der Deutsche Wohnen dazu geeignet sind.“

“Wir vermuten, dass sich viele Wohnungen der Deutsche Wohnen in einem schlechten baulichen Zustand befinden, und in diesem Zustand weiterveräußert werden. Im ersten Halbjahr 2019 lag der Gewinn der Deutsche Wohnen gar 13,1 Prozent über dem des Vorjahres! Das Ziel der Deutsche Wohnen sind oftmals das Einstreichen von Spekulationsgewinnen. Die Stadt Hannover sollte daher gemäß unseres Antrages eher die Kapitaldecke der hanova Wohnen erhöhen und eine Ausschüttung für den Erwerb von bezahlbarem Wohnraum verwenden, der sich in einer guten Kondition befindet, der Vorschlag von Herrn Hansmann ist daher verbesserungswürdig“, so die haushaltspolitische Sprecherin der Linksfraktion Brigitte Falke (DIE LINKE).

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