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Medienmitteilung - enercity muss auf Energiesperren verzichten - deutlich mehr Geld für Härtefonds, um klammen Kunden*innen zu helfen!

Um Hannoveraner*innen und Gewerbetreibende vor Energiesperren zu schützen, hat die Linksfraktion im Rat beantragt, enercity aufzufordern, in der Energiekrise auf Strom- und Gassperren zu verzichten. Um klammen Privatkund*innen besser als bisher finanziell unterstützen zu können, soll laut Ratsantrag der enercity-Härtefonds verdoppelt werden. Damit die Stadtwerke nicht bei den anderen Kund*innen abkassieren, sollen sie die Gewinnspannen ihrer Produkte einfrieren und für größtmögliche Transparenz bei der Preisfindung sorgen, lautet die dritte Forderung der LINKEN.

Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern weigert sich die Bundesregierung hierzulande, die Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Die sogenannten Entlastungspakete reichen vorne und hinten nicht, um die explodierenden Strom- und Gaspreise sowie die kommende Gasumlage zu kompensieren. Neben den Energiekosten als Hauptpreistreiber wird es weitere Teuerungen bei Lebensmitteln geben. Viele Hannoveraner*innen machen sich große Sorgen, wie sie ihr Leben finanzieren sollen. Andere sind regelrecht verzweifelt oder wütend. Sparapelle laufen ins Leere, weil Hannoveraner*innen mit wenig Geld schon Meister*innen im Sparen sind.

„In einer solchen Situation haben Kommunalpolitik und Stadtwerke ihre Hausaufgaben zu machen“, betont Fraktionsvorsitzender Dirk Machentanz. „Kernaufgabe eines kommunalen Energieversorgers ist die Sicherung der Daseinsvorsorge, damit niemand im Winter in einer dunklen kalten Wohnung ausharren oder sich die Energiekosten vom Mund absparen muss."

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