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Medienmitteilung: Fahrradrouten schneller baulich umsetzen! Zahl der Verletzten und Toten unter Radfahrern zu hoch!

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Die jüngsten Unfallstatistiken belegen, dass es immer häufiger aufgrund fehlender Fahrradwege zu schweren Unfällen mit teils tödlichem Ausgang kommt. Erst jetzt kam ein Radfahrer in Groß-Buchholz ums Leben, da ihm ein Lastkraftfahrer die Vorfahrt genommen hat.

Erst ab 2020 will die Landeshauptstadt Hannover beginnen, die Velorouten für den Radverkehr anzulegen. Für 2019 wurde nur eine halbe Millionen Euro für den Ausbau der verkehrssicheren Fahrradstraßen bewilligt, benötigt werden allerdings bis zu 13 Millionen Euro. Die Realisierung der Pläne wird insbesondere durch ein von der Stadt Hannover in Auftrag gegebenes Gutachten verzögert, welches noch Ende dieses Jahres fertig sein sollte, dieses wird allerdings nun erst im März 2020 vorliegen!

Dazu der baupolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Dirk Machentanz (DIE LINKE): „Angesichts der gravierenden Unfälle mit Radfahrern sollten die verkehrssicheren Velorouten nun schnellstmöglich von der Stadtverwaltung baulich umgesetzt werden. Es kann nicht sein, dass ein verspätetes Gutachten den Bau der lebenswichtigen Radwege weiter verzögert. 13 Millionen Euro sind für die Realisierung des Vorhabens in Bezug auf die Kosten für Straßen und Brücken nun wahrlich nicht zu viel. Die Sicherheit von Menschen im Straßenverkehr sollte nicht in Zahlen aufgewogen werden.“

 

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