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Medienmitteilung - Gegen Ausbau des Südschnellwegs! Motorisierten Individualverkehr reduzieren!

 

Am heutigen Freitag demonstrieren zahlreiche Menschen in Hannover gegen den Ausbau des Südschnellwegs. Das Aktionsbündnis gegen den Südschnellweg ruft zur heutigen Fahrraddemonstration auf. Es ist außerdem vorgesehen, eine Petition mit mehr als 12.500 Unterschriften nach Berlin zu schicken. Es werden mindestens 2000 Demonstrant*innen erwartet. Der Ausbau ist schon lange Zeit umstritten. Die Spurerweiterungen und Verbreitungen würden einem Mehr an motorisiertem Individualverkehr Vorschub leisten, während der geforderte Ausbau einer Veloroute für Radfahrer*innen entlang des Südschnellweges ein stiefmütterliches Dasein fristet. Neben dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) gehören unter anderem der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland-Bund e.V., Extinction Rebellion und Fridays for Future zu dem Aktionsbündnis. Die Region Hannover ist planfeststellende Behörde und somit mitverantwortlich für die mögliche Durchführung des Ausbaus.

„Der Sinn und Zweck des Ausbaus ist aus der Zeit gefallen, da eine Erhöhung des motorisierten Individualverkehrs nicht mehr mit den Klimazielen von Paris und dem Klimaschutzgesetz zu vereinbaren wären“, so Baupolitiker und Fraktionsvorsitzender Dirk Machentanz (DIE LINKE).

„Der Ausbau und die Verbreiterung von Velorouten für Radfahrer*innen am und neben dem Südschnellweg haben Vorrang, nur so klappt der Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel. Der Ausbau würde außerdem einen groben Eingriff in die Maschlandschaft rund um den Südschnellweg bedeuten“, so der umweltpolitische Sprecher der Ratsfraktion, Andre Zingler (DIE LINKE).

 

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