Zum Hauptinhalt springen

Medienmitteilung - Geschäft mit der Not! Mehrfachvermietungen von Briefkastenwohnungen an wohnungslose Menschen! Beratungsstelle sorgt für Abhilfe des Problems!

Wie uns zugetragen wurde, werden in Hannover vermehrt Geschäfte mit der Not wohnungsloser Menschen getrieben, indem Wohnungen von dubiosen Vermieter*innen mehrfach vergeben werden. Sinn und Zweck ist in erster Linie eine Briefkastenadresse, die benötigt wird, um einer geregelten Arbeit nachzugehen. So wird beim potentiellen Arbeitgeber oder der potentiellen Arbeitgeberin der Eindruck erweckt, über eine festen Wohnsitz zu verfügen. Dieser besteht aber lediglich aus einer Meldeadresse mit Briefkasten. Leidtragende sind die wohnungslosen Menschen, die quasi einen Mietzins für die Briefkastenadresse entrichten, während von Seiten der Vermieter*innen mehrfach kassiert wird. Nun ist es aber über die Zentrale Beratungsstelle für Wohnungslosenhilfe der Diakonie, Berliner Allee 8, in 30175 Hannover möglich, für wohnungslose Menschen eine Meldeadresse mit Briefkasten bereitzustellen.

„Es ist beschämend, wie hier Geschäfte mit der Not wohnungsloser Menschen betrieben werden. So etwas muss ein Ende haben. Bei genügend bezahlbarem Wohnraum würden dubiose Geschäftsgebaren dieser Art nicht mehr in der jetzigen Häufigkeit greifen. Moral und Gewissen werden leider völlig außer Acht gelassen. Personen, die so ihre Geschäfte tätigen und Profit erwirtschaften, müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Betroffene Menschen mögen sich bitte an die Beratungsstelle der Diakonie wenden“, so der Sozialpolitiker und Fraktionsvorsitzende Dirk Machentanz (DIE LINKE).

Dateien