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Medienmitteilung - Händler mehrheitlich gegen verkehrsberuhigte City! Zweifelhafte Forderung nach Staatshilfen und Sonntagsarbeit!

Die Forderung des Oberbürgermeisters Belit Onay (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Teilen der SPD, die City zur überwiegend verkehrsberuhigten Zone zu machen, stößt auf mehrheitliche Ablehnung der Händler. Ein Bündnis aus IHK, Citygemeinschaft, Handelskammer, Dehoga, Haus und Grund und Handelsverband sprechen sich gegen eine weitere Verkehrsberuhigung der Innenstadt aus. IHK-Chef Horst Schrage fordert gar weitere staatliche Finanzhilfen für die Warenhäuser und gleichzeitig regelmäßige Sonntagsarbeit für die Mitarbeiter*innen!

Dazu die Wirtschaftspolitikerin und Fraktionsvizechefin Brigitte Falke (DIE LINKE): „Auch nach der Lockerung der Maßnahmen halten sich viele Kund*innen mit dem Kauf zurück. Nicht wenige sind in Kurzarbeit oder sogar arbeitslos geworden. Es ist mir schleierhaft, wie Sonntagsarbeit die Einkommenseinbrüche bei den Käufer*innen kompensieren soll!“

„Wir erklären uns solidarisch mit den Arbeitnehmer*innen in den Warenhäusern der Innenstadt. Es ist schon zynisch, Wirtschaftshilfen und gleichzeitig Sonntagsarbeit in einem Atemzug zu fordern. Der Schutz der Arbeitnehmer*innen und deren Absicherung zu Coronazeiten hat im Vordergrund zu stehen“, so Dirk Machentanz (DIE LINKE), Sozialpolitiker und Fraktionsvorsitzender.

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