Zum Hauptinhalt springen

Medienmitteilung - Hilfe für den Weißekreuzplatz ausweiten! Mehr Sozialarbeiter*innen für die Szene!

Kürzlich mündete ein Streit um die Benutzung einer öffentlichen Toilette in einer Messerstecherei. Das ist ein trauriger Höhepunkt von Vorkommnissen, die sich über viele Jahre entwickelt und hochgeschaukelt haben. Neben der neuen offenen Drogenszene am angrenzenden Andreas-Hermes-Platz, wird der Weißekreuzplatz zumeist von alkohol- und drogenabhängigen sowie obdachlosen Menschen frequentiert. Das niedrigschwellige Wohnprojekt Housing-First muss für obdachlose Menschen ausgeweitet werden, um diese von der Straße zu bekommen. Neben einem schon tätigen Ordnungsdienst müssen außerdem mehr Sozialarbeiter*innen rund um und auf dem Platz tätig werden, um drogen- und alkoholabhängigen Menschen Therapieplätze und Methadonprogramme zu verschaffen.

„Es ist schon interessant, dass Frau Cornelia Kupsch (CDU) als Bezirksbürgermeisterin von Hannover-Mitte jetzt mehr Sozialarbeiter*innen für den Weißekreuzplatz fordert, und vorher nur auf den Ordnungsdienst setzte. Ich halte mehr Sozialarbeiter*innen und die Ausweitung von Housing-First für den richtigen Weg, den Menschen vor Ort zu helfen, damit sich die Zustände auf dem Platz entspannen“, so Sozialpolitiker und Fraktionsvorsitzender Dirk Machentanz (DIE LINKE).

„Eine langjährige negative Spirale von Sucht und Kriminalität sollte endlich gebrochen werden, um den Weißekreuzplatz positiv zu revitalisieren. Den betroffenen Menschen muss dabei fachmännisch geholfen werden“, ergänzt der Bezirksratsherr von Hannover-Mitte Axel Hogh (DIE LINKE).

Dateien