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Medienmitteilung - Ihme-Zentrum: Ist Hauptinvestor insolvent? Liquiditätstest für Lars Windhorst!

Laut Berichterstattung der HAZ vom 04.01.2022 hat der Hauptinvestor des Ihme-Zentrums, Lars Windhorst, zum zweiten Mal eine Frist hinsichtlich der Sanierung der Sockeletagen des Ihme-Zentrums zum Jahreswechsel verstreichen lassen. Somit konnten die Gewerbemietverträge für eine Fläche von mehr als 9000 Quadratmetern Gewerbefläche nicht abgeschlossen werden. Für die kommende Ratsversammlung haben wir bereits eine Anfrage zur Insolvenz der Windhorst-Tochter Tennor Holding B.V. sowie zur grundsätzlichen Zahlungsfähigkeit des Investors und zum Baufortschritt bei der Stadtverwaltung eingereicht. Wir sind gespannt, wie diese auf die Anfrage antwortet, aber ein Teil des Geheimnisses um die Liquidität von Lars Windhorst ist schon heute durch die aktuelle Berichterstattung gelüftet worden.

„Die Landeshauptstadt Hannover sollte ob der wiederholten Vertragsbrüche des Investors das Hauptmieter*innenverhältnis im Ihme-Zentrum kündigen und die Konventionalstrafe von 2,4 Millionen Euro von Lars Windhorst fordern. Mit dem Geld könnte der Neubau des Fössebades forciert werden. Es sind weder große Fortschritte bei der Sanierung der Sockeletagen, noch bei der Fassadensanierung zu sehen. Ich sehe unsere Anfrage für die kommende Ratsversammlung hinsichtlich der Zahlungsfähigkeit daher als Liquiditätstest für den Hauptinvestor. Der Sanierungsstillstand steht wiederholt der so wichtigen wirtschaftlichen und sozialen Revitalisierung des Ihme-Zentrums im Wege. Das wirkt sich auch negativ auf den Stadtbezirk Linden-Limmer aus“, so der Lindener Baupolitiker und Fraktionsvorsitzende Dirk Machentanz (DIE LINKE).

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