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Medienmitteilung - Kein Hochhaus für rein gewerblichen Zweck am Küchengarten! Mehr bezahlbares Wohnen erforderlich! Bezirksrat Linden-Limmer vorab nicht in Kenntnis gesetzt!

Die Kreissiedlungsgesellschaft (KSG) will auf dem Gelände des sogenannten grünen Hügels an der Ecke Limmerstraße/Küchengarten im Auftrag der städtischen Bauverwaltung ein zehngeschossiges Hochhaus-Ensemble errichten. In dem Gebäude sollen Mitarbeiter*innen von Üstra, Regiobus sowie von den Firmen Transtec und Infra untergebracht werden. Noch im März 2020 waren in einem Entwurf für den Bau bis zu 80 Wohnungen und einige Ladengeschäfte vorgesehen. Dieser Plan scheint nun gänzlich vom Tisch zu sein. Politiker*innen des Stadtbezirksrates Linden-Limmer wurden vorab weder in die Pläne eingeweiht, noch in irgendeiner Art und Weise informiert.

„Es ist skandalös, dass die städtische Bauverwaltung die Bezirksratspolitiker*innen nicht über die Baupläne in Kenntnis gesetzt hat. Ein zehngeschossiges Hochhaus gänzlich ohne Wohnungen und somit ohne öffentlich geförderte Wohnungsbauquote errichten zu wollen, grenzt in Anbetracht von enormen Mangel an bezahlbaren Wohnungen und stetig steigender Obdachlosenquoten in Hannover an Irrsinn“, so der bau- und sozialpolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende Dirk Machentanz (DIE LINKE).

 

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