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Medienmitteilung Keine erkennbare Linie bei Verkehrsberuhigung der Schmiedestraße! Vorzeigeprojekt Onays in Gefahr!

Das in der Vorcoronazeit avisierte Ziel und Wahlversprechen des Oberbürgermeisters Belit Onay (Bündnis 90/Die Grünen), die Schmiedestraße in Hannovers Innenstadt weitgehend autofrei zu gestalten, gestaltet sich als nicht so einfach zu realisieren. Die Ampelkoalition (SPD/Bündnis 90/Die Grünen/FDP) hat Tempo aus dem Vorhaben herausgenommen und möchte zunächst, basierend auf einem gemeinsamen Antrag, das Ergebnis des Innenstadtdialogs hinsichtlich weiteren Vorgehens bei der autofreien Gestaltung der zentralen Stadttangente abwarten. Notwendige Leitungsarbeiten für die Umsetzung des Vorhabens seien aber schon jetzt machbar.

Dazu der Baupolitiker und Fraktionsvorsitzende Dirk Machentanz (DIE LINKE): „Das Prestigeobjekt des Oberbürgermeisters, die Schmiedestraße im Sinne einer Verkehrswende hinreichend autofrei gestalten zu wollen, ist durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie fraglich. Gut die Hälfte der Geschäfte im Citybereich werden nach der Pandemie gar nicht mehr öffnen. Neben dem ökologischen Aspekt wird das Hauptziel, mehr Menschen in die Innenstadt zu lotsen und mehr Gewerbesteuereinnahmen in das Stadtsäckel zu spülen, fraglich. Hier sind Ratspolitik und Stadtverwaltung gefordert, die bestmögliche Lösung zu finden!“

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