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Medienmitteilung: LINKSFRAKTION begrüßt neue Planungen für Radweg bei Neubau des Südschnellweges

Der Vorsitzende der LINKSFRAKTION im Rat der Stadt Hannover, Dirk Machentanz, zeigt sich erfreut über erste Ergebnisse von Gesprächen zwischen der Stadt Hannover und dem Land Niedersachsen über Realisierungsmöglichkeiten eines Radweges beim kommenden Ausbau des Südschnellweges ab Hildesheimer Straße in Richtung der Ricklinger Leinemasch. Laut Presseberichten zeige das Land nun Bereitschaft, 75% der Kosten hierfür zu tragen. Die Stadt Hannover müsste dann nur noch für die verbleibenden 25% der Kosten aufkommen.

Bereits bei Beschluss des Planfeststellungsverfahrens habe er im Bauausschuss per Änderungsantrag gefordert, eine solche mögliche Kostenteilung mit zu berücksichtigen, sollte der Bund als Kostenträger des Schnellwegausbaus nicht für die Kosten des Radweges aufkommen wollen, was sich bereits frühzeitig angedeutet habe. Dieser Änderungsantrag sei damals noch abgelehnt worden.

„Manch gute Idee braucht manchmal wohl etwas länger zur Umsetzung als eigentlich nötig, aber letztlich freue ich mich natürlich, dass wir mit der nun wahrscheinlichen Möglichkeit einer Kostenaufteilung zwischen Land Niedersachsen und Stadt Hannover wohl doch noch zu der wichtigen Fahrradwegeverbindung kommen werden. Es wäre auch nicht vermittelbar gewesen, bei dem erheblichen Ausbau des Südschnellweges den Fahrradverkehr schlicht zu ignorieren. Gut, dass sich da jetzt etwas getan hat!“ sagt Machentanz hierzu. „Für Umwelt- und Naturschutz wäre es allerdings am besten gewesen, der Bund hätte auf den Ausbau des Südschnellwegs mit Ausnahme des Tunnels an der Hildesheimer Straße ganz verzichtet.“ fügt Machentanz abschließend hinzu.

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