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Medienmitteilung - LINKSFRAKTION begrüßt Re-Kommunalisierung der Hochhaussiedlung am Canarisweg Kapitalerhöhung für Hanova aber nun dringender denn je

Die LINKSFRAKTION im Rat der Stadt Hannover begrüßt die Re-Kommunalisierung der Hochhaussiedlung am Canarisweg, hält angesichts der hohen Kosten und der zukünftig noch stärker wahrzunehmenden Rolle des kommunalen Wohnungsunternehmens als Anbieter sozialen Wohnraums aber nun eine Kapitalerhöhung für Hanova mehr denn je für nötig. So richtig die Entscheidung zum Ankauf des Wohnkomplexes am Canarisweg sei, dürfe diese jedoch nicht dazu führen, dass Hanova künftig nicht mehr genügend Spielraum zum Bau neuer Wohnungen habe. Der Ankauf habe wohl fast 40 Millionen Euro gekostet und die notwendigen Sanierungen würden nun noch einmal dieselbe Summe kosten.

„Um auch im Neubau-Segment handlungsfähig zu bleiben, halte ich eine Kapitalerhöhung für Hanova um 40 Millionen Euro nun für unumgänglich. Dafür werden wir uns in den kommenden Haushaltsplanberatungen mit Vehemenz einsetzen“, so der baupolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende, Dirk Machentanz.

Um den immer noch immensen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum künftig decken zu können, sei zwingend nötig, dass Hanova die Mittel habe, künftig 500 Wohnungen jährlich neu bauen zu können. Daher sei die diesjährige Gewinnabführung von Hanova an die Stadt auch ein vollkommen falsches Signal gewesen.

Denn, so Dirk Machentanz weiter: „Jede mögliche Investition in die soziale Wohnraumversorgung ist eine unschätzbar wertvolle Zukunftsinvestiton. Unser Ziel bleibt, dass Hannover als Kulturhauptstadt 2025 eine Stadt ohne Obdachlosigkeit und Wohnraumnot ist. Das wäre einer der kulturvollsten Beiträge den wir zu diesem Anlass leisten könnten.“

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