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Medienmitteilung - Mehr Freibäder für Hannover! Hannoversche Bäderinfrastruktur ausbauen, anstatt ausdünnen!

Wärme- und wetterbedingt strömen die Hannoveraner*innen laut aktueller Berichterstattung vermehrt in Hannovers Freibäder. Diese können den Ansturm kaum bewältigen, da es zu wenig intakte Freibäder in Hannover gibt, die zudem noch die coronabedingten Abstandsregeln bewältigen müssen. Die zulässigen Besucher*innenzahlen wurden jedoch aufgestockt. Besucher*innen müssen sich aber einer Online-Registrierung unterziehen. In das Lister Bad dürfen jetzt 1.500 statt 960 Personen. In das Ricklinger Bad dürfen jetzt anstattt 800 Personen gar 1.200 Menschen zeitgleich hinein. Im Misburger Bad bleibt die Höchstzahl bei 753. Die Kapazität im Annabad wurde von 1000 auf 1.500 Personen erhöht. Das Volksbad Limmer hält an der Begrenzung von 1000 Besucher*innen fest.

Dazu der Sportpolitiker und Ratsherr Andre Zingler (DIE LINKE):

 „Es ist begrüßenswert, dass es momentan möglich ist, die Nutzer*innenzahlen in den hannoverschen Freibädern aufgrund der derzeit geringen Fallzahlen während der Corona-Pandemie zu erhöhen. Hannover hat jedoch zu wenig intakte Freibäder, was sich jetzt während der Hitzewelle mal wieder zeigt. Hannover muss daher mehr intakte Freibäder vorweisen. Sehr wichtig sind die Neubauten des Misburger Bades und des Fössebades mit Außenbecken. Hier darf es keine längeren Verzögerungen geben. Erst nach Fertigstellung des Fössebades kann zudem die Sanierung des Stadionbades beginnen, da Hannover immer mindestens ein intaktes wettkampftaugliches Schwimmbecken benötigt! Hannovers Bäderinfrastruktur muss daher weiter ausgebaut und vor allen Dingen gewährleistet bleiben, anstatt diese weiter zu schwächen!“

Zudem ist fraglich, wann das Misburger Bad und insbesondere das Fössebad mit Außenbecken neu gebaut werden. Erst kürzlich wurde berichtet, dass Finanzdezernent Axel von der Ohe nicht an dem ursprünglichen Zeitplan festhalten wolle, den Neubau des Fössebades rechtzeitig umzusetzen, da coronabedingte Mehrausgaben ein Finanzloch hinterlassen hätten. Bei anderen städtischen Projekten wird jedoch nicht der Rotstift angesetzt!

Dazu der Fraktionsvorsitzende im Rat und lindener Bezirksratsherr Dirk Machentanz (DIE LINKE):

„Die lindener Bürger*innen und Bürger warten jetzt schon zehn Jahre auf ein neues Fössebad mit Außenbecken. Es ist ihnen nicht länger zuzumuten, weiterhin auf den Neubau zu verzichten. Das Außenbecken würde zudem in Zukunft Entlastung für das herkömmlich überlaufene Limmer Volksbad bieten, welches aber momentan nur 1000 Besucher*innen zulässt. Intakte Freibäder sind in Hannover rar. Ich appelliere an die Stadtverwaltung, den Neubau des Fössebades fristgerecht durchzuführen und nicht auf den Sankt-Nimmerleinstag zu verschieben!“

 

 

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