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Medienmitteilung - Mehr Unterbringungskapazitäten für obdachlose Menschen schaffen!

In der Jugendherberge des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) am Ferdinand-Wilhelm-Fricke Weg in Hannover werden jetzt 200 obdachlose Menschen untergebracht, um diesen eine Bleibe zu bieten. Die Stadt hat mit dem Caritasverband und dem Diakonischen Werk einen Betreibervertag geschlossen. Die Kosten werden zu je einem Drittel von der Stadt, der Region und dem Land Niedersachsen übernommen. Die Jugendherberge bietet insbesondere während der Corona-Krise einen Schutz vor unnötiger Ansteckung mit dem SARS-CoV-2 Virus. Aktionen dieser Art haben jedoch nur Modellcharakter und sind nicht ausreichend.

Dazu der Sozialpolitiker und Fraktionsvorsitzende Dirk Machentanz (DIE LINKE): „Ich begrüße die Unterbringung von 200 obdachlosen Menschen in der Jugendherberge am Maschsee. Gleichzeitig ist es aber bitter notwendig, mehr Kapazitäten dieser Art zu Schaffen. Ich habe in der jüngeren Vergangenheit erst gefordert, leerstehende Hotels wie das ehemalige Maritim am Friedrichswall zu nutzen. Es müssen daher nicht nur während der Pandemie, sondern auch sonst viel mehr Unterbringungskapazitäten für obdachlosen Bürger*innen geschaffen werden.“

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  1. https://www.linksfraktion-hannover.de/nc/presse/detail/news/medienmitteilung-ratsfraktion-die-linke-leerstehendes-maritim-hotel-jetzt-fuer-obdachlose-menschen/