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Medienmitteilung - Neoliberaler Anstrich: Bund der Steuerzahler mahnt, basierend auf KPMG-Gutachten, dem Sparkurs der Stadt zu folgen!

Ein Haushaltsdefizit von 450 Millionen Euro beklagt die Landeshauptstadt Hannover in den Corona- Jahren 2020 und 2021. Das führende deutsche Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG empfiehlt daher in einem Gutachten, dem rigiden Sparkurs der Stadt zu folgen. Der Bund der Steuerzahler mahnt, basierend auf diesem Gutachten, diese Linie einzuhalten. Die Stadtspitze möchte auf diesem Wege ein Einsparpotential bis zu 90 Millionen Euro generieren. Einsparpotential sollen unter anderem eine schlankere Verwaltung und die Generierung von mehr Einnahmen auf Kosten der Bürger*innen sein.

„Wir werden das KPMG-Gutachten genauestens prüfen. Die Empfehlung des Bundes der Steuerzahler, diesem zu folgen, lehnen wir ab. Die Bevölkerung kann nichts für die coronabedingte Wirtschaftskrise, insofern hat diese durch Einsparungen auf ihrem Rücken auch nicht die Hauptzeche zu zahlen. In wirtschaftlichen Talfahrten, wie diesen, ist ein antizyklisches Vorgehen notwendig, um das Erliegen zum Stoppen zu bringen “, so die Vizevorsitzende und Haushaltspolitikerin Brigitte Falke (DIE LINKE).

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