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Medienmitteilung - Noch immer keine Luftfilter für die Klassen eins bis sechs!

 

 

 

 

Bei anhaltend steigenden Corona-Infektionszahlen verfügen die Jahrgansstufen eins bis sechs immer noch nicht über Luftfilteranlagen. Wie bereits berichtet, wurden dem Land Niedersachsen 20 Millionen Euro für die Anschaffung von Luftfiltern für Schulen zur Verfügung gestellt. Die Informationsdrucksache 1776/2021 aus dem Sommer dieses Jahres regt an, dass durch die Anschaffung von mobilen Luftreinigern der Präsenz-Unterricht in den Klassen eins bis sechs, auch bei anhaltenden Infektionszahlen, stattfinden könnte. Auch die Anschaffung von Infektionsschutzampeln geht nur schleppend voran.

„Die durch das Land Niedersachsen in Aussicht gestellten 20 Millionen Euro Fördermittel reichen ohnehin nicht aus, um die Jahrgangsstufen eins bis sechs komplett mit mobilen Raumlüftern auszustatten. Dies wäre jedoch Grundvoraussetzung, um den Präsenzunterricht, auch bei steigenden Infektionszahlen gewährleisten zu können.
 Bisher erreicht die Stadt nicht einmal ihr ohnehin zu niedrig gestecktes Ziel, 200 Luftfilteranlagen für „schwer belüftbare“ Räume anzuschaffen. Auch Infektionsschutzampeln, die anzeigen sollen, wann ein Raum gelüftet werden muss, sind in vielen Schulgebäuden noch nicht angeschafft. Voraussetzung hierfür wäre eine stabile W-LAN-Verbindung, die es in Hannovers Schulen oft noch nicht gibt. Hier fällt uns also mal wieder die schleppend vorangehende Digitalisierung auf die Füße,“ erklärt der schul- und bildungspolitische Sprecher der Linksfraktion Salim Hemeed.

Hemeed weiter: „Zu wenig, zu spät“, so lässt sich das Pandemiemanagement an Hannovers Schulen zusammenfassen. Wir gehen erneut schlecht vorbereitet in einen Corona-Winter. Ein weiterer Ausfall des Präsenzunterrichts wäre für das Erreichen der Lernziele fatal. Gleichzeitig steht der Gesundheitsschutz von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften an erster Stelle.“

 

 

 

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