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Medienmitteilung - Obdachlose darf vorerst in Little Home bleiben!/Adäquaten Platz für Mini-Haus Bewohner unter der Schnellwegbrücke finden!

Erika Heine, Bewohnerin eines Little Homes in Hannover/Ricklingen, darf vorerst ihren dortigen Standort behalten. Die Stadt hat die geplante Räumung gestoppt, weil ein Kontaktbeamter beim Tiefbauamt intervenierte. Derweil fristet ein weiterer Bewohner eines Mini-Hauses, das sich unter der Schnellbrücke des Bremer Dammes befindet, ein trostloses Dasein. Der Standort ist, bedingt durch enormen Verkehrslärm, sehr laut.

 

Dazu der Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecher der Linksfraktion Dirk Machentanz (DIE LINKE): „Wir begrüßen die Entscheidung, dass Erika Heine vorerst in ihrem Little Home in Hannover/Ricklingen wohnen bleiben darf. Für den Bewohner des Mini-Hauses unter der Schnellwegbrücke sollte ein ruhigerer Standort von der Stadtverwaltung gefunden werden. Der Standort ist rund um die Uhr zu laut. Der Bewohner hatte laut Berichterstattung in seinem Leben schwere Schicksalsschläge erfahren und sollte zumindest ein Anrecht auf ein halbwegs menschenwürdiges Dasein in seinem Mini-Haus haben. Wir brauchen dringend soziale Korsettstangen, die solch bodenloses Abgleiten von Bürger*innen in Zukunft verhindern.“

 

 

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